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4. Anlage 2018 - Planung

  Seit  vielen Jahren   beabsichtige  ich , in dem selbem Dachzimmer   wie  1985 - 94  wieder  eine  bescheidene  Fahranlage  aufzubauen . Mit dem  Programm  WinRail   habe ich  immer wieder  neue  Gleispläne  entworfen  , abgeändert  und   aufgegeben  weil   zB  für eine  eigene  Rundum -Strecke  für  US-Bahnen  ( BigBoy  & Co )  der  Platz einfach nicht ausreicht . Lange wollte ich vom  Kopfbahnhof aus  nach links  ausfahren und die  doppelgleisige Hauptstrecke  an der  Eingangstür vorbei  und entlang der linken Wand  nach vorne führen ; vor der Tür sollte eine  entsprechende Klapp-Brücke  oder  ein Trassenbrett  auf  Drehflügel  den freien Zugang  in das Zimmer hinein  erlauben - doch  ohne tatkräftige handwerkliche Unterstützung  beim Bau einer solchen Konstruktion  habe ich diesen  Plan aufgegeben.  Den größten Abstrich  musste ich vornehmen mit dem Verzicht auf  zwei tiefer  gelegene Schattenbahnhöfe  in  Höhe 60cm , weil mir meine  zunehmende Athrose den Anlagenbau  und spätere Wartung  in " Tieflage " nicht mehr ermöglichen

Übrig  blieb jetzt  die sehr " abgespeckte " Version  lt. folgender Skizze  und nachfolgenden  Erläuterungen  

 

An  der  rückwärtigen  Wand  ( im Bild oben )  befindet sich  unter den Wandvitrinen mit den US-Loks  auf Höhe 115cm  der Kopf-Bahnhof   mit  5 Hauptgleisen  + zusätzlichem  Postgleis  . Die  Dachschräge  rechts  erlaubt  hier  nur  eine Länge von  3,5 m . während  die  darunter  befindliche  Ebene C  mit  den  Abstellgleisen  eine  Nutzlänge von  4 m hat . Oben rechts  führt  eine 2-gleisige  Hauptstrecke  ( grün/ rot )  und  eine 1-gleisige  Strecke ( blau )  unter der Dachschräge  entlang  mit  leichtem Gefälle an  den  vorderen Rand  des  Mittelteils   in Höhe   100  vor dem  höher gelegenen  Betriebswerk   nach links  und dann im verdeckten  Halbkreis  unter  dem  Ringlokschuppen  hindurch  - für etwa  1,5 m wieder  sichtbar -  in Höhe  95  auf  die  Zwischenebene  B .... und  von dort  hinunter  zur Grundplatte A -im Bild  rechts unten

Ausserdem  geht  vom  Gleis 2  des Bahnhofs  ein  Lokgleis  mit  etwas  Anstieg zum  Betriebswerks  BW  in Höhe  120 .Dort entweder erst  nach links  u den  Behandlungsgleisen -  Entschlacken und Versorgen mit Kohle, Wasser , Sand  - oder direkt  zur Drehscheibe  mit 9ständigen Ringlokschuppen . Ausserdem enthält das BW  eine  2-ständige Lokwerkstatt  mit Rohrblasgerüst , eine kleine Dieseltankstelle  für  Loks mit  Öltender  zB  BR 01.10,  BR10 oder  44   oder  auch für Dieselloks  V200 etc ,  sowie  natürlich  den obligaten  Wasserturm  

    In der Skizze  vorne : der  sichtbare Teil  der  Ebene C in  Höhe 90 cm   mit den  langen  Fahrstrecken von rechts  her  und  am breiten Doppelfenster  vorbei  zu der  doppelgleisigen Wendeschleife  an  der linken Wand  : innen  die  Hauptbahn ( grün/ rot ) , aussen  Nebenbahn ( blau ) Unter dem BW  das  vordere Gleis ( rotbaun ) kommt  von  der Abstellgruppe her , die Abfahrt dorthin zweigt  im nicht sichtbaren Bereich  rechts unter der Dachschräge  von der blauen Linie  ab 

An der  Fensternische unten befindet  sich der  Neben-Bahnhof  " Talheim " ; Innerhalb  der  Wendeschleife  gibt es Platz für ein paar  ländliche Häuschen

Während  die Züge  auf den Fahrtstrecken  durch Blockstrecken -sicherung  und  digitaler Fahrstrassen- Schaltung  weitgehend selbständig  unterwegs sind  ergibt sich    mein  S p i e l s p a ß   darin , die  im Bahnhof  angekommenen Züge  jeweils  wieder  auf die spätere  Ausfahrt vorzubereiten  und   einen Teil der Loks  im Betriebswerk  auszutauschen . Gerade deshalb  habe  ich im Gegensatz zu den früheren Anlagen  diesmal
                                            einen Kopfbahnhof  als  Hauptthema  und  Herausforderung  gewählt

Zum  technischen  System   analog   und digital  ?In  den Jahren  nach dem  Abbau  der  früheren Anlage  ( 1994 )  hat  sich  die  Modellbahnwelt  technisch   immer mehr verändert   weg  von den  konventionellen " analog " gesteuerten   Fahrzeugen  hin zur  Digitaltechnik . Ich habe  in dieser Zeit  mehrere  Elemente   des  Fleischmann- FMZ- Systems  gekauft , das  abgelöst wurde  vom  Fleischmann- TWIN Center ; ich habe davon  12 bis  15 Dampf- und  Dieselloks. Daneben  natürlich  viel  mehr  " alte "  Gleichstrom-Loks  .

Weil  ich  auf  der kommenden Anlage  ohnhin  nur  eine kleine  Anzahl  davon  einsetzen kann    habe  ich  mich  dazu  entschlossen  , folgenden DUAL  - Betrieb  zu versuchen :  

Auf  der   2-gleisigen Hauptbahn (  gezeichnet  grün / rot )  - im Bahnhof  Gleise  1 und 2 -  sollen  die  digitalen  Loks   mit FMZ oder Twin-Decoder  fahren  . Jedem  der Züge  werden  2 passende  Loks  zugeordnet , die jeweils  im HauptBahnhof  gewechselt werden. Also : Zugeinfahrt  in  Gl. 1 oder 2  , Lok wird  vorne  mit Entkupplungsgleis  abgekuppelt  und  bleibt  zunächst dort  stehen. Vom Lok-Wartegleis 1 ( oben rechts in silber )  her kommt die  " Schwesterlok " von  rechts  an  den Zug und kann mit ihm  abfahren . Dann wird  die  abgestellte  Lok  zu diesem Lok-Wartegleis  umgesetzt  und  ist  für den  nächsten  Lokwechsel  parat .  Der  Umlauf  hat eine  Gesamtlänge  von  etwa  27 m . Mit  entsprechender  Blocksteuerung   kann ich somit  also  4 bis 5 Züge  einsetzen 

Davon  elektrisch  völlig  getrennt   sollen  auf  der  b l a u e n  Linie   die   " alten "  Gleichstrom-Loks   fahren . Analog  gesteuert , mit  eigener  Blockstellen- absicherung  . Bis  zum  Kopfbahnhof  zurück  ist  dieser  Umlauf  35 m lang , mit  einer  dazu schaltbaren  Zusatzrunde   sogar  50m .  Lokwechsel  im Bahnhof  auf den  Gleisen  3  und  4  , die Ablöse-Lok " parkt " entweder  vorübergehend  bis zum nächsten Einsatz  auf Gleis 8 , das ansonsten für einen Bau-u Meßzug reserviert ist . Oder  es kommt  eine  " neue " Lok  vom Betriebswerk her  über Gleis 7   und die  vom Zug abgekoppelte  Lok  fährt  dorthin und wird versorgt

Gleis  5  ist  vorgesehen  für  Wendezüge ohne Lokwechsel  ( zB 218  Aggertalbahn  mit  Steuerwagen , Pendelzüge  und Schienenbus-Garnituren ,  oder  für Triebwagen-Züge   wie zB den  VT 11.5  TEE , Tee " Edelweiss" oder ähnlichen 

Das ( gelb gezeichnete ) Gleis 6   ist ein spezielles  Postgleis . Die vorhandene Postlok ( Lenz  mit Digitalkupplung  holt hierzu von den auf Gl. 1 und 2 angekommenen D-Zügen  die an deren Ende  befindlichlichen Postwagen  oder  bringt  sie  vom Postgleis  wieder an die Züge  bevor  diese  dann ihre neue Lok vorgespannt bekommen .

Gleisbild  des  B E T R I E B S W E R K s 

mit  Drehscheibe   und  9ständigem Ringlokschuppen  und  den  Behandlungsgleisen Die Drehscheibe  selbst wird  digital  angesteuert  , der  Fahrstrom  im BW  ist analog - Gleichstrom ( auf dem  Bild  fehlt  noch  die  blaue  Nebenbahn ) 


    Z w i s c h e n  e b e n e    unter  dem  BW 



Hier nochmal  im Bild  die beiden unterschiedlichen  Zug - Umläufe  :





      

Auf  der   G r u n d p l a t t e    C  auf  90 cm Höhe   zunächst   hinten   ( im Bild  oben )   die  für  Abstellgleise 

    zum  Abstellen  von  ganzen   Zuggarnituren 

 Ein  dort  abgestellter  G ü t e r z u g   kann  auch   -  auf  der  beige  gezeichneten   Strecke  - 

nach  vorne   " geholt "  werden   auf  die  langen Sichtstrecken  an  der  FENSTERWAND   entlang   um  die  äußere  Wendeschleife  und  zurück   in die untere  Abstellgruppe  - also  o h n e   Fahrt in den Bahnhof  " hinauf " 

 

    hier nochmal  die Gesamtansicht :















Bilder  vom  den  Bauabschnitten  folgen  schrittweise ;  derzeit   verlege ich die Trassen  der Grundebene C